IAM e.V.

Die Internationale Arbeitsgemeinschaft Mission (IAM) e.V.

ist eine Mission, die in Deutschland Gemeinden gründet und Gemeinden und Gemeindegründungs-missionare motiviert, berät und begleitet, damit mehr Gemeinden entstehen.

Geschichte der IAM

Bereits 1989, mit dem „Fall der Mauer“, begann ein Missionsdienst in der ehemaligen DDR und auch in westdeutschen Städten wurden Missionseinsätze durchgeführt. Menschen hörten von der Liebe Gottes und ihnen wurde der Weg zur Versöhnung mit Gott aufzuzeigen.

Im Jahr 1991 waren besonders die Neuen Bundesländer im Fokus der missionarischen Tätigkeiten  - nach und nach wurden diese aber auf ganz Deutschland ausgeweitet.

1992 war es schließlich soweit: Die IAM wurde offiziell gegründet. Unter ihrem Dach konnten die unterschiedlichen missionarischen Aktivitäten gebündelt und Menschen für den Missionsdienst ausgebildet werden. Seither engagieren sich IAM-Mitarbeiter hauptberuflich, ehrenamtlich oder im teilzeitlichen Dienst als „Missionare in Deutschland". Die Aufgabengebiete umfassen hierbei Gemeindegründung, Gemeindeaufbau, Kinder- und Jugendmission, sowie den Aufbau von internationalen Gemeinden in Deutschland.

Schon 1992 entstand in Erfurt die erste Gemeinde-Aufbauarbeit. Ein erstes Missionsehepaar übernahm die Aufgabe, Menschen zu begleiten, sie zu schulen und in einer Gemeinde zusammenzuführen. Die Gemeinde trifft sich heute jeden Sonntag in dem Gemeindehaus Kartäuserstraße 11 in der Erfurter Innenstadt.

1993 folgte dann nach mehreren Missionseinsätzen eine Gemeindegründung in Jena. Um auch Kinder- und Jugendliche zu erreichen, wurde 1996 in Jena - Lobeda ein Projekt für Heranwachsende ins Leben gerufen. Über Sonntagsschule, ein Sommerferienprogramm und viele weitere Aktivitäten sollten junge Menschen Jesus Christus kennenlernen und praktische Lebenshilfe erfahren.

1997 wurde die Evangelische Missionsgemeinde Hagen Teil der IAM. Das Missionswerk hat seitdem seinen Sitz in Hagen.

1998 entschloss sich die Gemeinde Jena, in das Plattenbaugebiet Lobeda - West umzuziehen und das Kinder- und Jugendprojekt „Lobeda“ so in die Gemeindearbeit zu integrieren. Hauptberufliche Jugendmissionare bieten seitdem ein breitgefächertes Angebot für Heranwachsende.

2000 entstand in der IAM der Arbeitsbereich Frauen, über den Schulungen, Frühstückstreffen und Freizeiten organisiert werden.  Zudem wurde das Prayernet ins Leben gerufen, ein Gebetsnetzwerk, in dem Menschen sich zusammenschließen können, um für Mission und Evangelisation zu beten.

Seit 2003 bietet die IAM in Kooperation mit dem Bibelseminar Bonn und weiteren Missionswerken ein Schulungsprogramm an, in dem junge Leute  zum Kinder- oder Jugendmissionar ausgebildet werden (www.aktm-ausbildung.de).

2005 wurde die Gemeindegründungs-Werkstatt eingerichtet, ein Trainingscamp, das Interessierten  sowie Mitarbeitern in der Gründungsarbeit eine Plattform für Erfahrungen und Austausch bietet.

2006 konnte dann eine weitere Gemeindeaufbau-Arbeit in Sehnde, einer kleinen Stadt im Südosten Hannovers, begonnen werden. Einer der Schwerpunkte dieser Gemeindegründung ist die missionarische Kinder- und Teenagerarbeit.

2007 entstand durch Kontakte zu afrikanischen Asylbewerbern in Erfurt eine internationale Aufbauarbeit, die englischsprachige Menschen als Zielgruppe hat und in einer interkulturellen Weise Menschen mit der Botschaft des Evangeliums erreichen möchte. Die Räumlichkeiten der deutschen Gemeinde in der Kartäuserstraße 11 werden ebenfalls zu Gottesdiensten genutzt.

2009 erweiterte sich der Dienst der IAM um eine Beratungs- und Begleitungstätigkeit für Gemeindeaufbauprojekte. Erfahrene IAM-Mitarbeiter stehen für diesen Dienst zur Verfügung

2010 Zehn Missionare und ihre Familien stehen im Dienst für Gott im Rahmen der IAM.  Freunde beten und unterstützen den Dienst der Missionare. Zweimonatlich wird die  IAM - Info an 3000 Interessenten  geschickt.

© IAM e.V. 2009 Ι