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Von kurzen Begegnungen hin zu längerfristigen Begleitungen

So könnte man meinen Dienst im Rentendasein zusammenfassen. Durch meine Dienste quer durch Deutschland mit evangelistischen Stunden, Frauenfreizeiten, Frauentagen und Schulungen für Frauen durfte ich jahrelang Jesus „im größeren Stil“ dienen. Heute stellt Gott mich vermehrt vor Ort oder per Zoom mit Frauen zusammen, denen ich eine seelsorgerliche Hilfe sein kann und die Begleitung ist längerfristig.

Da ist z.B. eine Frau aus meiner unmittelbaren Nachbarschaft, mit der ich schon seit mehreren Jahren zusammen in der Bibel lese. Zu ihr ist inzwischen eine Freundschaft entstanden mit schon sehr zentralen Gesprächen über Bekehrung. Oder ich denke an das monatliche Zoomstunden-Angebot, zu dem eine Teilnehmerin schreibt:

„Ich bin gern dabei wegen der Gemeinschaft und deinen Ermutigungen aus Gottes Wort. Es hilft mir, den Zusagen Gottes wieder neu zu vertrauen. Denn im Alltag mit seinen Schwachheiten und Schmerzen ist mir der Blick auf einen allmächtigen Gott manchmal verdunkelt: Warum antwortet Gott nicht auf mein ernstliches Flehen? Er ist doch allmächtig? Da ist es gut, wieder an seine Größe, Liebe und Gegenwart erinnert zu werden…“.

Mit den Frauen der Missionsgemeinde in Kassel darf ich einen sehr wertvollen Austausch haben. Wir haben uns u.a. über einen „Freiheit in Christus Kurs“ mit Fragen zu unserer Identität und Stellung in Christus ausgetauscht. Tatsachen, die mir auch erst im Rentendasein groß geworden sind.

Ermutigt werden Frauen und ich ebenfalls durch eine monatliche Zoomgebetsstunde. Offen bin ich weiterhin für Einladungen von außerhalb. So wurde ich kurzfristig zu einer Frauenfreizeit in Friolzheim/ Süddeutschland eingeladen, bei der wir über Lebensängste und Lebenslügen sprachen. Eine Frau bekannte: „Das war genau das, was ich brauchte.“

Nicht zuletzt freue ich mich auch über die Frauenfreizeit, die ich zusammen mit meinem Team wieder anbieten darf. Mein Wunsch für meinen Rentendasein ist es, dass ich als „reifere“ Frau ein Vorbild und eine Lehrerin zum Guten bin (vgl. Titus 2,3).

Annegret Schumann

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